SLAP steht für Schwule & Lesben, die durch Behörden, Gesetze und Fremdenpolizeien nicht mit ihren ausländischen PartnerInnen zusammenleben können.
Lange Zeit waren es nur einige wenige Idealisten, aber am 7. November 1998 trafen sich über 50 Leute im anderLand in Bern zu einem ersten Erfahrungsaustausch. Dieses Treffen wurde von Betroffenen aus Bern organisiert. Daraus bildete sich in Bern ein Kernteam das sich darüber Gedanken machte, wie auf sich der Informationsfluss und die Situation der Betroffenen verbessert werden könnte.
Bald einmal wurde jedoch auch klar, dass es auch Informationsarbeit gegen aussen hin brauchen würde. So entstand der Name SLAP. Auf der einen Seite ist es die Abkürzung für Schwule & Lesben mit ausländischen PartnerInnen, andererseits bedeutete es im Englischen "Ohrfeige". Somit sollten auch die Behörden wachgerüttelt werden.
Im Januar 2000 hat sich das SLAP-Team mit Vertreten von LOS und Pink Cross getroffen. Dabei ging es vorab um die Koordination und Zusammenarbeit dieser Gruppen. Zudem ist auch der Informationsfluss zwischen Pink Cross und LOS verbessert worden, seit wir eine Fachgruppe der jeweiligen Organisation geworden sind.
Inzwischen können wir Betroffenen einen Leitfaden anbieten. Darin werden vorab Tipps für das Vorgehen zur Beantragung einer Aufenthaltsbewilligung für den ausländischen Partner/die ausländische Partnerin gegeben, die ein Gesuch über die Beziehung stellen wollen.
Aber auch die gängige Behördenpraxis – wenn es diese in unserem föderalistischen System überhaupt gibt – wird kurz dargestellt. Hier sind wir immer wieder für Rückmeldungen über Erfahrungen und Zustellung von Material zu einzelnen Fällen sehr dankbar.
Ebenfalls haben wir eine Liste mit Anwälte/Rechtsberater, die bereits Gesuche um Aufenthaltsbewilligungen durchbekommen haben. Was können wir Betroffenen Paaren anbieten